Wieder konnten wir von der Tier-AG eine spannende, erlebnisreiche Führung von Bettina Schicks durch den Tierpark in Nordhorn genießen. Das erste Highlight wartete schon wenige Meter nach dem Eingang auf uns – die amerikanischen Präriehunde. Nicht zu verwechseln mit den Erdmännchen, die ihre Heimat in Afrika haben. Denn Präriehunde und Erdmännchen sind fast gar nicht miteinander verwandt. Lediglich ihre sich getrennt voneinander entwickelte Lebensweise weist sehr viele Parallelen auf. Die Präriehunde befinden sich im Moment am Ende ihrer Vorbereitungen auf den Winter und so konnten wir ausgesprochen runde, dicke Exemplare antreffen. Neben der Fettschicht bekommen die Präriehunde ein dickes Fell, mit dem sie den Winter gut überstehen. Erdmännchen dagegen sind kalte Temperaturen nicht gewöhnt und so werden sie den Winter unter der Wärmelampe anstatt im Freien verbringen. Anhand des Schädels der Präriehunde konnten wir gut erkennen, dass sie Pflanzenfresser, genauer genommen Nagetiere, sind und keine Fleischfresser wie die Erdmännchen. Eine Besonderheit im Tierpark ist aktuell, dass es Jungtiere bei den Präriehunden gibt, die eigentlich nur im Frühjahr geboren werden, damit sie sich noch eine Fettschicht anfressen können. Da das Nahrungsangebot im Tierpark allerdings besonders gut ist, wurden hier vor kurzem die Jungtiere geboren.
Weiter ging es zu den Alpakas. Die sind nicht nur wunderbar kuschelig anzusehen, sondern auch perfekte Nutztiere. Ihr Fell ist sehr warm und kann vielfältig genutzt werden. Sie sind ausgesprochen gute Kletterer, sodass sie als Lasttiere genutzt werden. Auch ihr Fleisch wird in manchen Regionen verzehrt. Alpakas geben zwar Milch, diese ist allerdings kaum nutzbar. Alpaka-Jungtiere erkennt man leicht, denn sie haben meistens viel Wolle auf dem Kopf. Im Sommer brauchen sie ein Wasserloch zum Abkühlen und sie müssen geschoren werden.
Und nun noch ein paar weitere interessante Fakten:
Wusstet ihr schon, dass...