Zielformulierungen 2026
| Ziel 1 |
Demokratiebildung Die Demokratiebildung hatte am Burg-Gymnasium immer schon einen hohen Stellenwert, soll jedoch durch verschiedene Maßnahmen eine noch höhere Priorität erhalten, indem die Vorgaben des Erlasses zur Förderung der Demokratiebildung konsequent umgesetzt werden. Dabei wird Demokratiebildung im Sinne des Erlasses als Querschnittsaufgabe verstanden, d.h. auch, aber nicht nur im Unterricht umgesetzt, sondern auch durch Maßnahmen im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie durch Kooperationen mit außerschulischen Institutionen. Dazu gehören unter anderem unsere sukzessive aufeinander aufbauenden Maßnahmen der Förderung der Sozialkompetenz (Zusammenarbeit mit dem UJH BB), die digitale Schulung der jüngeren Klassen durch selbst ausgebildeten Medienscouts, die Förderung der kommunikativen Fähigkeiten (Zusammenarbeit mit der Fachberatungsstelle Hobbit), die Patenarbeit, die Umwelt-AG, Mobbing-Prävention, die Bereiche Erasmus (s.u.) und BNE, das Nepal-Projekt in Kombination mit dem Advents-Markt, die aktive SV-Arbeit, Planspiele, die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend debattiert“, Suchtprävention, das Anti-Rassismus-Projekt (9. Klassen in Zusammenarbeit mit der Polizei), die Peer-Coach-Ausbildung und die fortlaufenden Qualifizierungen zur „Humanitären Schule“ und zur „Umweltschule“. Die Streitschlichterausbildung soll wiederaufgenommen werden. |
| Ziel 2 | Das Medienkonzept in seiner jetzigen Form soll fortlaufend ergänzt und weiterentwickelt werden. Die Steuergruppe Medien („Digitalteam”) soll auch weiterhin die technische Ausstattung der Schule sowie die didaktisch-pädagogische Umsetzung der Digitalisierung begleiten und voranbringen. Der GYOD-Ansatz (Tablets ab Klasse 9) und die damit verbundenen Erfahrungen in veränderten Lernumgebungen sollen weiter ausgebaut und reflektiert werden. Zu diesem Zweck soll die mindestens jährlich stattfindende „Digitalkonferenz“ weiter etabliert werden, die aus Eltern, Schüler/innen sowie Lehrkräften besteht, um digitale Vorhaben zu kommunizieren und diskutieren. |
| Ziel 3 | Am Burg-Gymnasium wurden elternfinanzierte Tablets als Teil des schulischen Medienbildungskonzeptes zum Beginn des Schuljahres 2024/25 (d.h. zum August 2024) erstmals verbindlich für alle Schüler/innen des dann 9. Jahrgangs, danach aufsteigend ab dem 9. Jahrgang, eingeführt. Bestehende und neue Unterrichtskonzepte digitalen Lernens, das Curriculum unserer Digitalstunde in Klasse 5 sowie die inzwischen pro Fach ausgearbeiteten Digitalcurricula sollen auf dieser Grundlage weiter erprobt, vertieft und evaluiert werden. |
| Ziel 4 | Nach Möglichkeit sollen neue Konzepte des digitalen Lernens in den Blick genommen und erprobt werden. Durch flexible Gestaltung können Klassenraumsettings beispielsweise sowohl kooperatives als auch individuelles und differenziertes Lernen ermöglichen. Unterrichtsformen wie Problembasiertes Lernen (PBL) oder auch Problemorientiertes Lernen (POL) können fachübergreifendes, problemlösendes und kreatives Denken fördern. Zudem sollen digitalisierte Feedbackformate (z.B. mithilfe von Tools wie fiete.ai oder Fobizz) erprobt werden. Der Austausch mit anderen Schulen über diese Themen soll vertieft werden. |
| Ziel 5 | Momentan sind vier Schülerinnen und Schüler ausgebildete Medienscouts am BGB. Die Ausbildung weiterer Medienscouts (Einstieg ab Klasse 8) soll gefördert und angeregt werden. Die Medienscouts beraten SuS auf Anfrage, aber auch Eltern an Elternsprechtagen oder dem Tag der Offenen Tür in Fragen von Medienkompetenz und Mediensicherheit. Eine Actionbound-Challenge sowie eine PowerPoint-gestützte Vortragseinheit zum Thema „Medienkompetenz“ stehen für die Klassen zur Verfügung und können bei Bedarf angefragt werden. Die jährliche Schulung der Klassen 5 zu Beginn des Schuljahres soll zudem im Rahmen der zum Schuljahr 2022/23 eingeführten „Digitalstunde“ in Klasse 5 eingebunden werden. |
| Ziel 6 |
Das SELFIE-Tool der Europäischen Kommission (https://education.ec.europa.eu/de/selfie) könnte zum Ende des Schuljahres bzw. zu Beginn des neuen Schuljahres mit allen Schülern sowie dem gesamten Kollegium durchgeführt werden. Diese Ergebnisse sollen mit bereits durchgeführten Evaluationen (SELFIE 2022 für das Kollegium/2023 für gesamte Schulgemeinschaft) abgeglichen werden bzw. die Grundlage für eine jährliche/zweijährliche Evaluation bezüglich der digitalen Kompetenzen der Schulgemeinschaft bilden.
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| Ziel 7 | Am Burg-Gymnasium werden durch verschiedene Maßnahmen die Vorgaben des Erlasses für Berufliche Orientierung umgesetzt. So wird in den Jahrgängen 9 und 11 die Potentialanalyse „Profil AC“ durchgeführt. In der Jahrgangsstufe 11 werden neben dem Betriebspraktikum eine Vielzahl von Infoveranstaltungen und Maßnahmen zur Berufsorientierung durchgeführt. Für die Jahrgangsstufe 12 und 13 wurden individuelle Beratungsangebote vor Ort geschaffen. Außerdem steht der Gesundheitstag für die Jahrgangsstufe 12 unter dem Motto „gesunder Start ins Berufsleben“. In der Jahrgangsstufe 9 wird eine Erstberatung durch die Agentur für Arbeit etabliert. Ein Ziel besteht auch in der zunehmend europäischen Ausrichtung der beruflichen Orientierung. Dazu werden im Rahmen von Erasmus Möglichkeiten für ein Auslandspraktikum und/oder zur Einladung von Experten aus dem europäischen Ausland gesucht. In Planung ist außerdem ein neuer Kooperationsvertrag mit unterschiedlichen Unternehmen aus der Region zur Zusammenarbeit im Rahmen von Beruflicher Orientierung. |
| Ziel 8 |
Der Ganztagsbereich des Burg-Gymnasiums soll als offenes Ganztagsangebot weiter attraktiv gestaltet und die bestehende Vielfalt der außerunterrichtlichen Angebote sowie die damit verbundene multiprofessionelle Zusammenarbeit aufrechterhalten und gestärkt werden. Der immer noch räumlich stark reduziert gehaltene Ganztagsbereich sollte neu geplant und angemessen ausgestattet werden. Mit dem Schulträger gemeinsam soll eine bauliche Neuplanung angestoßen werden. Der vorhandene Ganztagsraum (R 33) ist bereits neu ausgestattet worden. |
| Ziel 8 |
Das Burg-Gymnasium soll sportfreundliche Schule bleiben und die hervorragend ausgeprägten sportlichen Möglichkeiten des BGB sollen der Öffentlichkeit zur Nutzung in der schulfreien Zeit zur Nutzung zur Verfügung stehen. Die Kooperation mit den heimischen Vereinen soll fortgeführt und bei Bedarf, z.B. für die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, ausgebaut und stärker in der Öffentlichkeit beworben werden. Die erfolgreiche Ausbildung von Schulsportassistent/innen wurde am BGB installiert und ihr Einsatz soll ausgebaut werden. Die Fachgruppe Sport arbeitet kontinuierlich an der Vereinfachung der Organisation und Ausweitung der angebotenen Sportarten für „Jugend trainiert für Olympia“, um eine breite Schülerzahl zu erreichen. |
| Ziel 9 | Das Burg-Gymnasium soll humanitäre Schule bleiben, die SV entwickelt entsprechende Konzepte und Projekte (z. B. Ausbau des Nepal-Projektes, Kinderkrebshilfe, DKMS, Sponsorenläufe). |
| Ziel 10 |
Umweltschule: Das BGB soll im Bereich der bestehenden Handlungsfelder Umweltschule bleiben. Die SuS sollen zu einem nachhaltigen Konsum- (Fair Trade) und Essverhalten angeleitet werden. Bisherige Ansätze, z.B. die Schulimkerei, Kooperation mit dem Cafeteria-Verein und entsprechende Maßnahmen am Gesundheitstag, sollen ausgebaut werden. Unsere zwei ausgewählten Handlungsfelder sind 1. der Erhalt und die Förderung der Biodiversität und 2. nachwachsende Rohstoffe / Abfall und Recycling. Das erste Handlungsfeld wird durch den Ausbau der Schulimkerei sowie durch die Förderung der Artenvielfalt und des Artenschutzes (z.B. Ausbau des Insektenhotels, Aufstellen von Nistkästen, Bau und Aufstellen von Futterstellen, Bau von Hummelkisten) auf dem Schulgelände und durch kleine Projekte in Zusammenarbeit mit der Tier- AG umgesetzt. Das zweite Handlungsfeld beinhaltet als Hauptziele die Verringerung und Vermeidung von Müll am Burg-Gymnasium durch die Einführung einer Mülltrennung und die Ausbildung eines Schüler-Umwelt-Teams zur Sensibilisierung der Schülerschaft hinsichtlich ihres Konsumverhaltens (Verpackungen, Plastik, Textilien). In diesem Rahmen wurde bspw. die Einrichtung eines Fair- Trade-Standes und eine Tauschbörse für Textilien und Gebrauchsgegenstände eingerichtet. Zudem wurde die Möglichkeit geschaffen, in der Schule Klimaschutzpapier (Hefte, Collegeblöcke etc.) erwerben zu können. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde gegründet. Zum intensiveren Erleben von Umwelt hat das Burg-Gymnasium ein grünes Klassenzimmer im Wald bekommen und erarbeitet in Kooperation mit der Fürst-zu-Bentheimschen Domänenkammer weitere Nutzungsmöglichkeiten (Blühwiese, Aufforstung). Das BGB soll sich nach Möglichkeit auch europäisch ausrichten und die internationale Auszeichnung „Eco-School“ anstreben. (s. Ziel 12) |
| Ziel 11 | Das Burg-Gymnasium ist seit 2019 Partnerschule von „Jugend debattiert“. Insgesamt wurden nun fünf Kolleg/innen zur/m Projektlehrer/in fortgebildet. In diesem Wettbewerbs-Durchgang hat erstmals auch die Altersstufe I (Klasse 8-10) am Regional-Wettbewerb teilgenommen. Die Vorbereitung auf den Wettbewerb in den Klassen 8 und 11 soll fortgeführt und ausgebaut werden. |
| Ziel 12 |
Das Burg-Gymnasium darf seit 2020 die Zusatzbezeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ verwenden. Im Rahmen des Erasmusprogramms ist 2020 ebenfalls erfolgreich ein Antrag auf Akkreditierung gestellt worden. Die Ziele des Erasmusplans lauten wie folgt und sind bis 2026 im Europaprogramm des Burg-Gymnasiums verankert.
Nach der Projektdauer von fünf Jahren soll ein fortgeschriebenes Europacurriculum des Burg-Gymnasiums stehen.
Deshalb ist es ein wichtiges Ziel, unseren SchülerInnen die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, aber auch die Arbeitswelt im europäischen Ausland zu vermitteln. Dazu sollen im Zuge des für die Jahrgangsstufe 11 vorgesehenen Betriebspraktikums bis zu fünf SchülerInnen die Möglichkeit erhalten, dieses Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren.
Die Zertifizierung zur „Umweltschule in Niedersachsen“ ist erfolgt. Kleinere Projekte finden in Absprache mit SuS statt. Ebenso arbeitet eine Umwelt-AG an den im Konzept verankerten Schwerpunkten (s. Handlungskonzept Umweltschule).
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| Ziel 13 |
Es soll ein Meditationsraum geschaffen werden. Möglicherweise bietet das Wald-Klassenzimmer hier erste Möglichkeiten. |