Burg-Gymnasium
Bad Bentheim

Bürgermeister zu Besuch in den 8. Klassen

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Am Mittwoch, dem 11.12.2019, war der Bürgermeister der Stadt Bad Bentheim, Dr. Volker Pannen, in der 6. Stunde bei uns in der 8a zu Besuch. Auf diesen Besuch hatten wir uns schon lange vorher gefreut und vorbereitet. Im Politikunterricht bekamen wir die Aufgabe, uns Fragen an den Bürgermeister zu überlegen und diese dann gemeinsam zu sammeln. Was interessiert uns und was ist uns wichtig? Am 11. Dezember bekamen wir dann die Möglichkeit, dem Bürgermeister mitzuteilen, wo unsere Interessen liegen. Seien es Aspekte der Gemeinde oder die allgemeine Klimakrise. Wir waren sehr neugierig und gespannt, wie er zu den Themen steht, auf die sich unsere Fragen bezogen – zumal uns die Meinung eines Amtsträgers sehr interessiert.
Zu Beginn gab Herr Dr. Pannen ein allgemeines Statement ab, in dem er sich zu Krieg und Frieden auf der Welt äußerte. Das brennendste Thema war die momentane Klima- bzw. die Nachhaltigkeitskrise. Wir wollten von ihm wissen, was seine Meinung zu dieser sich weiterhin verschlechternden Situation ist. Er erzählte, dass er dieses Problem als das größte unserer Gesellschaft betrachte. Hierbei erklärte er uns, wie viel wir uns selbst kaputt machten, in unserem Umgang mit der Natur. Er sprach dabei zum Beispiel über den ansteigenden Meeresspiegel.

Als Nächstes berichtete er uns von seinem Alltag als Bürgermeister. Wir waren sehr beeindruckt, wie viel er tatsächlich zu tun hat, da er sagte, dass sechs Termine am Tag für ihn wirklich wenig sind. Anschließend sprach er von den nächsten Plänen für die Gemeinde, darunter den Neubau der Turnhalle in Gildehaus oder die Idee eines Schulwaldes bzw. dem „Lehrpfad“. Dieser soll den Kindern der neugebauten Kita mehr Platz bieten und uns Schülern des BGB die Möglichkeit geben, in diesem Wald an z.B. heißen Tagen unterrichtet zu werden oder Projekte zu erstellen und bearbeiten. 

Zuletzt neigte sich unser Gesprächsthema in Richtung Flüchtlingspolitik. Er schloss sich dabei der Meinung einer Schülerin an, die da lautete: Es wäre gut von anderen Ländern ebenfalls Flüchtlinge aufzunehmen, ihnen ein zu Hause und Arbeitsplätze zu bieten.

Die Klasse verhielt sich sehr aufmerksam und interessiert, es kam kaum bis gar nicht vor, dass sich jemand mit einem Mitschüler unterhielt. Respektvoll zu sein war für uns von Anfang an sehr wichtig. Der Bürgermeister verhielt sich ruhig und gelassen, aber dennoch wahnsinnig interessiert, häufig hat er sich sogar so auf ein Thema fokussiert, dass es so schien, als würde er nicht aufhören zu reden. Das ist unserer Meinung nach auch gut und wichtig, dennoch vermuten wir, dass wir besser mit konkreten Antworten hätten umgehen können.

Der Bürgermeister besuchte uns, um uns vor Augen zu führen, dass uns nichts, was die Welt gesellschaftlich und umweltbezogen betrifft, egal sein sollte. Das soll uns motivieren, uns zu erheben und etwas zu tun und dazu beizutragen, Probleme zu lösen.

Wir fanden es gut von ihm, dass er sich überhaupt die Zeit genommen hat, sich unseren Fragen zu stellen. Die angesprochenen Themen fanden wir sehr richtig gewählt. Gut war auch, dass über Klimaschutz zum Beispiel sehr viel geredet wurde, weil das unserer Meinung nach der wichtigste Aspekt ist.

Der Besuch des Bürgermeisters war sehr sinnvoll, da häufig die politische Sicht des Bürgermeisters prägend auf unsere eigene wirken kann und uns das lehrt, etwas für uns und andere zu tun.

Text: Angelina Raaz, Jarno Wermeling und Louisa Prondzinski
Bild: Dr. Pannen

Termine

27.01.2020
Cinéfête

Französischklassen 7-11

Unterrichtsschluss nach der 3. Stunde (10.35 Uhr)

11.02.2020, 18:30 Uhr
Elternabend Jgst. 11

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Ort: Forum

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