Burg-Gymnasium
Bad Bentheim

Die Jahrgangsstufe 10 beim „Reichsbürger“

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Am Freitag, dem 07.02.2020, fuhr die Jahrgangsstufe 10 des Burg-Gymnasiums nach Nordhorn zu einem Theaterstück im Konzert- und Theatersaal; auch Schüler des Gymnasiums Nordhorn waren dort.

Nach der Abfahrt um 9:09 Uhr in Bad Bentheim kamen wir zwanzig Minuten später in Nordhorn an und gingen zum Theater, wo wir uns in den Saal begaben, um auf den Beginn der Vorstellung zu warten. Während sich alle setzten und beruhigten, spielte der Reichsbürger seine Rolle schon und wartete vor dem Schminkspiegel, bis er mit dem eigentlichen Stück von Konstantin und Annalena Küspert anfangen konnte.

Die Vorstellung begann, indem er sich vorstellte und mit uns eine Art Lockerungsübung durchführte, die daraus bestand, die Arme zu heben, „Energie zu sammeln“ und dann die Arme auf den Bauch zu werfen, während man „tschakka!“ ruft. Dies sollte später im Stück noch wichtig werden, da er dies nach jedem angeblich schlagenden Argument gegen die Bundesrepublik ausrief.

Die Vorstellung begann mit dem geforderten Beifall und der Reichsbürger kam nach einem Kostümwechsel durch den aus Absperrband bestehenden Vorhang auf den vorderen Teil der Bühne. Er tat das einige Male im Stück, wobei er bei jedem Auftritt brutaler wurde. Dies unterstützte er mit Gesichtsbemalung, die von einem halbweißen Gesicht allmählich zu einer Art Clownsbemalung wurde. Im Nachgespräch informierte uns der Schauspieler Till Brinkmann, dass dies für ihn ein Symbol sei, das zeige, wie sich Reichsbürger veränderten, je länger man mit ihnen in Kontakt sei; es veranschauliche, dass, je mehr sie sich offenbarten, desto deutlicher eine neue Maske zum Vorschein komme.

Im Stück unterstützte der Reichsbürger seine Meinung oft mit Requisiten (vor allem Stühlen). Gegen Ende der Inszenierung entschloss er sich, zusammen mit zwei seiner Helfer den Saal abzusperren und eine eigene Monarchie auszurufen – schließlich würde die BRD nicht existieren. Die Zuschauer bekamen, wenn sie wollten, einen „Reisepass des Deutschen Reiches“ und im Austausch mit ihnen schuf sich der Reichsbürger eine eigene Verfassung. Jeder, der sich keinen Pass genommen hatte, musste bei der Selbstkrönung des Reichsbürgers das neue Land „Nordhornia“ verlassen, wobei sich die meisten einfach hinter das Absperrband setzten, um die finale Eskalation des Reichsbürgers zu beobachten.

Damit wir nicht einfach so aus dem Stück gingen, gab es noch eine Nachbesprechung, bei der die Schüler ihre Fragen stellen konnten. Insgesamt fand ich das Stück sehr interessant und informativ und würde so etwas gern noch einmal besuchen.

Text: Lu Hanselle, 10a
Bild: HUM

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