Erinnern für die Zukunft – Mitwirkung von Schülerinnen des Burg-Gymnasiums an der Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht in Bad Bentheim
Am 9. November wurde in allen Städten der Grafschaft Bentheim der Zerstörung der Synagogen, der Plünderung jüdischer Geschäfte und der Inhaftierung tausender Juden in Deutschland 1938 gedacht. In Bad Bentheim findet traditionell ein 30-minütiges Schweigen zum Gedenken an der Synagogenstiege statt. In den letzten Jahren wurde diese Form durch Wort- und Musikbeiträge ergänzt.
In diesem Jahr stellte Heike Parschat ihren Beitrag unter das Novembermotto der Kampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“: erinnern für die Zukunft.
Schülerinnen des Burg-Gymnasiums trugen Eindrücke ihrer Jahrgangsstufe beim Besuch der Gedenkstätte KZ Buchenwald am 14.10. vor, aus denen deutlich wurde, wie eindrucks- und sinnvoll diese Fahrt war.
Der Ausdruck der Verwirrung angesichts der Unvorstellbarkeit der organisierten Tötung anderer Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft oder Weltanschauung, aber auch der Versuch sich in die Lebensbedingungen der Menschen im Lager hineinzufühlen, mündeten in dem Appell, sich gegen nationalistische und faschistische Tendenzen einzusetzen. Erinnern für die Zukunft – mit der Fahrt nach Weimar und Buchenwald der Jahrgangstufe 11 ist es gelungen.
Text und Bild: ENG