Am vergangenen Montag (24.11.2025) machte das „Polenmobil“ des deutschen Poleninstitutes aus Darmstadt Halt am Burg-Gymnasium und brachte den Schülerinnen und Schülern der 9b und des Seminarfachs „European Studies“ die polnische Sprache und Kultur näher. Schon zu Beginn sorgten die beiden Trainer für staunende Gesichter, denn sie stellten sich auf Polnisch vor – sie begleiteten ihre Vorstellung gleichzeitig mit Zeichensprache, so konnte jeder das sofort verstehen. Ein Highlight war sicher die große begehbare Landkarte Polens, die in der Mitte des Raumes ausgerollt wurde, und der Souvenir-Shop mit kleinen „Mitbringseln“ aus verschiedenen Regionen. Die Schülerinnen und Schüler reisten dann sprichwörtlich quer durch unser Nachbarland und entdeckten bekannte Orte wie Warschau, Krakau, Danzig oder Torún. Geschichten und Bilder machten die Erkundungstour besonders anschaulich.
Auf die Frage, ob jemand bereits polnische Persönlichkeiten kenne, fiel sofort der Name Robert Lewandowski. Klar, den Fußballspieler vom FC Barcelona, der auch lange in Deutschland erfolgreich Fußball gespielt hat, kennen alle. Die Namen weiterer in Deutschland bekannter Fußballspieler, wie z.B.: Wojciech Szczęsny, Jakub (Kuba) Błaszczykowski, Łukasz Piszczek nahmen die Trainer zum Anlass, einen kurzen Einblick in einige linguistische Besonderheiten der polnischen Sprache zu veranschaulichen. Die Kombination aus „sz“ klingt wie [sch] und „cz“ wie [tsch]. Eine Besonderheit ist auch das „Ł“, das wie der englische Buchstabe „w“ wie in „window“ klingt. Auf geht’s, probiert es selbst mal aus, die Namen der polnischen Kicker richtig auszusprechen. Es bedurfte einiger Übung, aber schließlich konnten alle die bekannten Namen auch korrekt auf Polnisch aussprechen. Neben den Fußballspielern zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass sie auch andere bedeutende Persönlichkeiten Polens kennen – den berühmten Musiker Frederic Chopin aus dem Musikunterricht und Wissenschaftler wie Marie Curie und Nikolaus Kopernikus aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht.
Dann wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv. In einem kurzen Sprachkurs folgten kleine Alltagsdialoge, die spielerisch ausprobiert wurden. Begrüßen, nach dem Namen fragen, sich verabschieden – alles klappte erstaunlich schnell und es wurde viel gelacht, wenn die Zunge beim einen oder anderen Wort noch ins Stolpern geriet. Der Besuch des Polenmobils war eine spannende, lehrreiche und unterhaltsame Begegnung mit der Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes. Dziękuje! – wir sagen danke und hoffen auf ein Wiedersehen!
Text und Bilder: Cirsten Strubbe