Am 20. und 21.01.2026 hatten wir, einige Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse, die Möglichkeit, an einer Peer-Coach-Ausbildung des Vereins „Gegen Vergessen für Demokratie e.V.“ teilzunehmen. Gemeinsam mit unseren Trainern Gerhard und Leo haben wir uns mit einem Argumentationstraining beschäftigt, das die beiden uns am ersten Tag an gezeigt haben und das wir am zweiten Tag selbst durchproben durften. Während des Trainings wurden wir immer wieder mit auflockernden Spielen versorgt und auch insgesamt herrschte eine entspannte und fröhliche Stimmung, unter anderem, weil wir viele Fragen stellen durften, die auch allesamt beantwortet wurden. Da wir immer gemeinsam nach Lösungen gesucht haben, konnten wir auch kompliziertere Fragen beantworten und haben uns so unsere Ängste vor möglichen schwierigen Situationen nehmen lassen.
Besonders hängen geblieben ist bei uns, wie man bei diskriminierenden Aussagen reagieren kann. So haben wir immer wieder das aktive Zuhören und die Ich-Botschaften verwendet und uns gegenseitig gefragt: „Brauchst du Hilfe?“ oder „Habe ich richtig verstanden, dass…?“. „Das macht mich wütend/traurig“ war ebenfalls immer wieder zu hören. Auch hier waren Leo und Gerhard wieder super und haben das mit Humor (und bestimmt auch Stolz:) hingenommen, denn: Je öfter man diese Strategien übt (auch wenn es nur gestellt ist), desto eher traut man sich, im Ernstfall zu reagieren. Wir hatten ein abwechslungsreiches Programm, viel Spaß, gute Gespräche und haben viel gelernt und freuen uns jetzt, unsere neuen „Skills“ bald den Schülerinnen und Schülern der siebten Klassen zu vermitteln.
Text: Elin Kraft (10b)