Burg-Gymnasium
Bad Bentheim

Eine denkwürdige Exkursion

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Am 12.03.2026 fand für unsere Stufe 12 eine Exkursion zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Esterwegen statt. Begleitet wurde die Fahrt von den Lehrkräften Frau Boywitz und Herrn Franken. Bereits zuvor war die Exkursion im Religionsunterricht bei Herrn Franken vorbereitet worden, indem sich die Klasse mit der Geschichte der Emslandlager beschäftigte.

Zu Beginn des Aufenthalts erfolgte eine Einführung in die Geschichte der sogenannten Emslandlager. Dabei wurde erläutert, dass sich im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zwischen 1933 und 1945 insgesamt 15 Lager befanden. In den ersten Jahren wurden dort vor allem politische Gegner des nationalsozialistischen Regimes inhaftiert, aber auch andere von den Nationalsozialisten als „Verbrecher“ bezeichnete Menschen. Die heutige Gedenkstätte in Esterwegen erinnert stellvertretend an diese Lager. Außerdem wurde auf wichtige historische Ereignisse eingegangen, unter anderem auf den Reichstagsbrand, der von den Nationalsozialisten als Anlass genutzt wurde, um politische Gegner zu verfolgen und zahlreiche Menschen zu verhaften.

Im Anschluss folgte eine Führung über das Außengelände der Gedenkstätte. Auffällig ist dort vor allem, dass die ursprünglichen Gebäude heute nicht mehr existieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Baracken abgerissen. An den Stellen der ehemaligen Gebäude stehen heute Bäume, die deren Umrisse symbolisieren. Auch frühere Wege und Strukturen des Lagers sind teilweise noch erkennbar oder durch Gestaltungselemente angedeutet. Während der Führung wurde außerdem darauf hingewiesen, dass die damaligen Lebensbedingungen kaum vollständig nachvollzogen werden können, da Faktoren wie der Gestank, die Enge und die allgemein unmenschlichen Bedingungen heute nicht mehr erlebbar sind.

Danach erfolgte der Besuch der Dauerausstellung der Gedenkstätte. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem einzelne Schicksale ehemaliger Häftlinge. Zahlreiche persönliche Gegenstände, Dokumente und Portraits erinnerten an die Menschen, die in den Lagern inhaftiert waren. Dadurch wurden die Opfer nicht nur als Teil großer Zahlen dargestellt, sondern als einzelne Personen mit eigenen Lebensgeschichten. Diese persönlichen Einblicke wirkten auf viele Besucher besonders bewegend.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch eines nahegelegenen Klosters. Dort erfolgte eine Begegnung mit einem Theologen sowie einer Nonne, die durch mehrere Räume des Gebäudes führten und zum Nachdenken über die Eindrücke des Tages anregten. In diesem Zusammenhang wurde auch gemeinsam das „Lied der Moorsoldaten“ gesungen, ein Lied, das von Gefangenen der Emslandlager stammt und als Symbol für Hoffnung und Widerstand gilt. Insgesamt hinterließ der Besuch der Gedenkstätte einen nachhaltigen Eindruck. Die Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte machte deutlich, wie wichtig es ist, sich auch heute noch mit den Verbrechen der Vergangenheit zu beschäftigen, um die Erinnerung daran wachzuhalten.

Text: Max Schulze, Ole Hagmann und Sirvan Orucov
Bilder: PNT

Termine

Ort: Lingen - Jugendherberge

21.11.2026, 10:00 Uhr
Tag der offenen Tür

beginnt mit Kindern und Eltern gemeinsam im Forum.

Die Kinder können dann an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Weil die Workshops in gleichbleibenden Gruppen durchlaufen werden, ist es wichtig, dass alle gleich zu Beginn um 10 Uhr in der Schule sind.

Ab ca. 12.00 Uhr besteht für alle die Möglichkeit, das leckere Essen in der Mensa für 3€ pro Person zu probieren.

27.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Adventsmarkt
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