Am 05.03.2026 besuchte die Stufe 10 das UCI-Kino in Nordhorn, um den Film „Nebel im August“ zu sehen. Es war ein edukativer Ausflug im Rahmen des Geschichtsunterrichts.
Nach der ersten Stunde Unterricht versammelten sich die Klassen auf dem Pausenhof, um sich geschlossen zum Zug zu begeben. Entgegen der Erwartung fuhr der Zug pünktlich los und brachte die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig zum Zielort. Während der Fahrt belustigte der Schaffner die Fahrgäste mit einem Gruß im Kapitäns-Slang über die Lautsprechanlage.
Die Zehntklässler blickten dem Film mit Spannung entgegen. Vor dem Kino wurde ein Foto geschossen, bevor sich die Gruppe dann hineinbegab und sich auf die Plätze verteilte. Bevor der Film begann, gab der Betriebsleiter noch eine kleine Einführung.
Um 10.10 Uhr startete der Film, welcher in der NS-Zeit spielt. Das behandelte Thema des Films ist die Euthanasie, ein vermeintlicher Gnadentod. In der Hauptrolle befindet sich ein Junge namens Ernst Lossa. Ihm wird ein fiktives Mädchen namens Nandl zur Seite gestellt, sie symbolisiert die Überlebenden. Ernst Lossa landet in einer „Nervenheilanstalt“ und bekommt so das Euthanasieprogramm und seine Folgen mit. Der Film zeigt unterschiedliche Sichtweisen: die Perspektive der Insassen, der Angehörigen, der Täter und der Gegner. Zum Schluss wird auch die Hauptfigur ermordet.
Die Schülerinnen und Schüler verließen den Kinosaal recht nachdenklich. Sie äußerten sich, den Film als „gut dargestellt“, „emotional“, „informativ“ und „frustrierend“ empfunden zu haben. Der Film war gut mit dem vorher im Unterricht Gelernten zu verbinden. Im Anschluss fuhr die Gruppe gemeinsam mit dem Zug nach Bad Bentheim zurück und löste sich dann auf.
Text: Ronja Stahl (10a)