Die im Dezember abgeschlossene Haussammlung 2025 war erneut erfolgreich: Insgesamt konnten knapp 1.500 Euro an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. übergeben werden. Mit den Spenden werden unter anderem Projekte der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit unterstützt sowie Kriegsgräberstätten als historische Lernorte für kommende Generationen erhalten.
Ein ganz herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern sowie unseren engagierten Schülerinnen und Schülern, die sich für diese Aktion ehrenamtlich eingesetzt haben. Die Urkunden, mit denen ihr Engagement gewürdigt wurde, erhielten die Schülerinnen und Schüler aus den Händen von Frau Seibel, Bildungsreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Bei dieser Gelegenheit ergab sich zudem ein kurzer Austausch über ihre Erfahrungen während der Haussammlung. Die Schülerinnen und Schüler berichteten, dass viele Menschen, an deren Türen sie um eine Spende baten, von eigenen persönlichen Bezügen und Erlebnissen erzählten.
Im vergangenen November hatte Frau Seibel das Burg-Gymnasium bereits besucht und unsere drei neunten Klassen im Rahmen einer Unterrichtsstunde über die Arbeit, Geschichte und Zielsetzung der Organisation informiert. Das Burg-Gymnasium arbeitet in diesem Zusammenhang seit vielen Jahren mit dem Volksbund zusammen und unterstützt regelmäßig die Sammlung in der Obergrafschaft.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation, die im Auftrag der Bundesregierung tätig ist. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Darüber hinaus unterstützt der Volksbund Angehörige bei Fragen rund um Kriegsgräber, berät öffentliche und private Einrichtungen und fördert die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Bildungs- und Begegnungsarbeit mit jungen Menschen an Kriegsgräberstätten, die als Orte des Erinnerns und Lernens gestaltet werden.
Viele unserer Schülerinnen und Schüler zeigten sich besonders davon bewegt, dass auch heute noch Kriegstote geborgen und würdevoll bestattet werden. Für zahlreiche Familien bedeutet dies, oftmals Jahrzehnte nach Kriegsende, endlich Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen zu erhalten.
Die Informationsveranstaltung stand zugleich im Zusammenhang mit dem Aufruf an unsere Schülerinnen und Schüler, sich an der anschließenden Haussammlung des Volksbundes zu beteiligen. In diesem Jahr beteiligten sich rund 30 Schülerinnen und Schüler aus unseren neunten und zehnten Klassen an der Sammlung.
Text: A. Huisjes