Am 11. Juni 2026 begaben sich die vier fünften Klassen sowie zwei Lateinkurse aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 des Burg-Gymnasiums Bad Bentheim auf eine spannende Exkursion zum historischen Schauplatz der Varusschlacht in Bramsche-Kalkriese.
Von Bentheim aus ging es mit dem Bus nach Bramsche-Kalkriese, wo die Schülerinnen und Schüler in mehreren Gruppen von erfahrenen Museumspädagoginnen und -pädagogen durch das weitläufige Gelände geführt wurden. Dabei lernten die Fünftklässler zum einen den Alltag und die Kleidung der Römer und Germanen kennen und zum anderen ihre Ausrüstungen, Waffen und Kampfstrategien. In Form von praktischen Übungen wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und erfuhren hautnah, welche Handlungsoptionen sich den Römern und Germanen in der berühmten Schlacht im Teutoburger Wald boten und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen lagen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch der Dauerausstellung im Museum. Hier bestaunten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die berühmte Reitermaske sowie den beeindruckenden Schienenpanzer. Anhand der zahlreichen Fundstücke gewannen sie interessante Einblicke in die oft rätselhafte Arbeit der Archäologen.
Die Schülerinnen und Schüler der beiden Lateinkurse übernahmen dann selbst die Arbeit von Archäologen und legten im Rahmen eines Workshops Funde frei. Auf diese Weise lernten sie anschaulich und praktisch, wie Geschichte erforscht wird, was Primärquellen sind und woher sie stammen.
Am Ende des Tages kehrten alle Beteiligten mit vielen neuen Eindrücken nach Bentheim zurück. Die Exkursion war nicht nur lehrreich, sondern machte Geschichte auf ganz besondere Weise erlebbar – ein Tag, der den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text: Simone Kösters