Am Montag, den 14.09.2026, waren wir von der Umwelt-AG im Tierpark Nordhorn. Dort haben wir uns mit Katharina Munk von der Zooschule mit den Thema "Vom Wolf zum Hund" beschäftigt. Zunächst haben wir gelernt, wie der Hund überhaupt entstand ist. Wir haben über verschiedene Rassen gesprochen, die schon gar nicht mehr wie ein Wolf aussehen. Danach haben wir uns die Schädel eines Wolfes und vier verschiedener Hunderassen angesehen. Dann haben wir zugeschaut, wie die Wölfe im Tierpark gefüttert werden. Sie bekamen tote männliche Kücken und Schafsbeine. Wir haben uns zwei Wolfsfelle angesehen, eines davon vom Männchen und eines vom Weibchen. Insgesamt haben wir viel über Wölfe und die Entstehung des Hundes gelernt und einen spannenden und schönen Nachmittag im Tierpark verbracht.
Am 26.10.2026 begaben wir uns ein zweites Mal zum Tierpark Nordhorn, um in der Zooschule von Rebecca Schulte-Iserlohe etwas über bedrohte Tierarten zu lernen. Wir fanden heraus, dass viele Tiere bedroht sind, da sie getötet werden, um beispielsweise Kleidung oder Accessoires aus ihrem Fell herzustellen. Bei manchen Tierarten besteht die Bedrohung auch darin, dass ihnen der Lebensraum von uns Menschen genommen wird. Von einigen Tierarten sind bis zu 40 % bedroht, beim Hai ist es sogar fast jeder Zweite.
Einige bedrohte Tierarten sind im Tierpark Nordhorn zu entdecken. Die Sika-Hirsche, zum Beispiel, kommen in freier Wildbahn nicht mehr vor, sondern leben nur noch in Zoos. Das Waldbison galt Ende der 1950er als ausgestorben, bis man irgendwo in Kanada ca 200 Tiere entdeckte und sich dann bemüht hat, die zu schützen. Außerdem erfuhren wir, dass Geier in Indien bedroht waren, weil Medikamentenrückstände in ihrer Nahrung (Rinder) sie krank machten.
Auf unserem Rundgang haben wir uns auch die Waschbären angeschaut, die neu im Tierpark sind. Sie leben zu zehnt in einem Gehege mit Dach, in dem sie sich in einem Fass, das als Rückzugsort dient, verstecken. Der Waschbär ist zwar selbst keine bedrohte Tierart, aber da er bei uns invasiv ist, d.h. nicht heimisch in Europa, bedroht er unsere heimischen Tiere, denn er hat hier keine natürlichen Feinde. Rebecca erzählte, dass Waschbären nach Europa kamen, weil Menschen sie süß fanden und man sich der Gefahren für die heimische Tierwelt nicht so bewusst war. Und süß anzuschauen waren die Tiere tatsächlich sehr!
Text: Hannes Beintken und Julius Faust (beide 8b), Anne Hensen